Donnerstag, 23.04.2020,  19.00 Uhr in der ehemaligen Synagoge.
Mitgliederversammlung


wird verschoben

 

Donnerstag, 14.05.2020, 19.30 Uhr in der ehemaligen Synagoge (in Koop. mit der GEW)
Das moderne Israel im Spannungsfeld zwischen arabischen und jüdischen Mitmenschen. ein literarisches Plädoyer für ein friedvolles Miteinander
Lesung mit Mati Shemoelof

Mati Shemoelof ist arabischer Jude, geboren und aufgewachsen in Haifa und lebt nun in Berlin. Er ist ein israelischer Autor, Dichter, Herausgeber, Journalist und Aktivist. Seine erste Kurzgeschichtensammlung "Überreste des verfluchten Buches" wurde 2015 veröffentlicht und mit dem Preis für das beste Buch des Jahres 2015 der Website "Yekum Tarbut" ausgezeichnet. "Bagdad - Haifa - Berlin", seine erste zweisprachige Gedichtsammlung, wurde im Aphorisma Verlag in Deutschland veröffentlicht. Seine persönliche und seine künstlerische Mission ist es, ein Licht auf Ungerechtigkeit und Diskriminierung zu werfen. Dabei glaubt er an die Macht der Worte, um Veränderungen in festgefahrenen Konflikten zu ermöglichen.

Eintritt frei, Spenden erwünscht

 

Mittwoch,  27.05.2020, 19.00 Uhr in der ehemaligen Synagoge
Zeitzeugengespräch mit Ruth Weiss (angefragt)

Ruth Weiss ist eine Jahrhundertzeugin. 1936 floh sie mit ihrer jüdischen Familie vor dem Naziterror in Deutschland nach Südafrika. Im Exil erlebte die Jugendliche die Anfänge des Apartheid-Regimes. Als Weiße wäre sie privilegiert gewesen, doch sie akzeptierte das nicht. Die Journalistin und Schriftstellerin schreibt an gegen Rassismus und Frauenfeindlichkeit. Als Korrespondentin bereiste sie ganz Afrika und traf Persönlichkeiten, die die Geschicke des Kontinents entscheidend prägen sollten, wie Nelson Mandela. Mittlerweile lebt sie in Dänemark.

Die 93-Jährige kommt regelmäßig nach Deutschland, um in Schulen von ihrem ereignisreichen Leben zu erzählen.

Eintritt frei, Spenden erbeten.

(Bitte erkundigen Sie sich auf der Homepage der Synagoge, ob die Veranstaltung stattfinden kann)

 

Sonnabend, 06.06.20, 11 bis 13 Uhr in der ehemaligen Synagoge

Die ehemalige Synagoge ist für Besucher geöffnet. Ein Vorstandsmitglied (Jürgen Lingner) steht für Fragen zur Verfügung. In einer digitalen Infostation können Interessenten Biografien von Verfolgten des Nationalsozialismus in Schaumburg sowie Historische Orte des Nationalsozialismus nachschlagen.

 

Donnerstag, 02.07.2020i, 19.30 Uhr in der APO/Alte Polizei Stadthagen (in Koop. mit der GEW)
„Der letzte Jolly Boy“ – Filmvorführung und Gespräch mit dem Regisseur Hans-Erich Viet


Ein dokumentarisches Roadmovie mit dem 97-jährigen Holocaust-Überlebenden Leon Schwarzbaum durch deutsche und polnische Geschichte und Gegenwart: Vom Ghetto Bedzin über den SS-Prozess in Detmold, bei der Markus-Lanz- Talkshow im Backstage, einem Häftlings-Besuch im Gefängnis in Zeithain bis hin zur Begegnung mit jugendlichen Besuchern der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Entstanden ist eine filmische Reise durch deutsche Wirklichkeit im Gestern und Heute, auf den Spuren der Lebensgeschichte eines der letzten Überlebenden des Holocaust – eines außergewöhnlichen Protagonisten.

 

Ausblick:

Am 04.09.2020 wird Concerto Foscari wieder in Stadthagen erwartet, mit einer Lesung zum Religionsgespräch des Rabbi Stadthagen (unter Begleitung einer Schülergruppe des RGS)

Am 18.09.2020  haben wir die Zollhausboys zu Gast.

Am 17.10.2020. feiern wir den 100. Geburtstag von Erwin Rautenberg.

Ein kleiner Hinweis zu einer Studienfahrt im Herbst 2021: Für die Herbstferien 2021 ist eine Studienfahrt in die Westukraine, nach Lemberg und Czernowitz, geplant. Bitte melden Sie sich frühzeitig, wenn Sie daran Interesse haben.

 

Für Aktualisierungen und zusätzliche Veranstaltungen besuchen Sie bitte unsere Homepage: https://stadthagen-synagoge.de/ unter: Veranstaltungen.

Ein kleiner Hinweis zu einer Studienfahrt im Herbst 2021: Für die Herbstferien 2021 ist eine Studienfahrt in die Westukraine, nach Lemberg und Czernowitz, geplant. Bitte melden Sie sich frühzeitig, wenn Sie daran Interesse haben.


Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme, Ihre Mitwirkung und Ihre Anregungen.
Bitte rufen Sie mich gern an (05721-72548) oder schicken Sie mir eine Mail (krausstadthagen@t-online.de).
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Kraus

 


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