Die nächsten Veranstaltungen

 

9. Nov. 2017, 17.00 - 19.00 Uhr, Synagoge

Aus Anlass des Jahrestages der Pogromnacht am 9.11.1938 ist die Synagoge für Besucher geöffnet und bietet Gelegenheit für

Gedenken und Gespräche.

 

12. Nov. 2017, 17.00 Uhr, Schloss Stadthagen, Kaminsaal

Benefizkonzert mit Unterstützung des Zentralrates der Juden in Deutschland; in Kooperation mit dem Kulturverein.

Es spielen David Malaev (Vionline) und Marlen Malaev (Klavier). Beide konzertierten schon in der Philharmonie Berlin und gewannen zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe. Es wird eine musikalische Reise durch die klassische und romantische Epoche geboten, mit Werken von Vivaldi, Sarasate und Schumann.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

 

14. Nov. 2017, 19.00 Uhr, Synagoge

„Linie 41“ – Filmvorführung und Gespräch

Jahrelang verdrängte Natan Grossmann (Jahrgang 1927) seine Erinnerungen an die Zeit der Gefangenschaft im von den Deutschen eingerichteten Ghetto „Litzmannstadt“. Der Drang zu vergessen, war so groß, dass er es vermied, die Umstände des Todes seiner Eltern und das Schicksal seines Bruders zu ergründen, der 1942 im Ghetto verschwand. Nun aber beginnt in Łódź Grossmanns späte Suche nach Antworten und eine emotionale Konfrontation mit der Vergangenheit. Je mehr er über den Bruder in Erfahrung bringt, desto mehr Erinnerungen auch an die Eltern, sich selbst und das Leben und Sterben im Ghetto melden sich zurück, kommt es zu Entdeckungen und Begegnungen, die er vor wenigen Jahren nie für möglich gehalten hätte. Linie 41 war die Straßenbahn, die auch durch das Ghetto führte.

Natan Grossmann und die Regisseurin Tanja Cummings stehen im Anschluss an den Film zum Gespräch zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

 

24. Nov. 2017, 19.30 Uhr, Synagoge

Mod Helmy Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete. Die wahre Geschichte des »arabischen Schindler«  Lesung mit Igal Avidan

Die meisten Menschen in Nazi-Deutschland reagierten gleichgültig auf die Judenverfolgung, viele nahmen aktiv daran teil. Nur 600 von ihnen wurden von Yad Vashem als Judenretter geehrt und ein einziger war ein Araber. Der Arzt Mod (Mohamed) Helmy wurde von den Nationalsozialisten als »Nichtarier« diskriminiert und als Ägypter inhaftiert. Trotzdem half er jahrelang einer jüdischen Familie, sich vor der Gestapo zu verstecken. Mitten in Berlin gelang es ihm sogar mithilfe von Hitlers Intimfreund, dem Mufti von Jerusalem, eine Jüdin als Muslima in Sicherheit zu bringen. Igal Avidan fand Helmys ehemalige Patienten, besuchte seine Verstecke und zeichnet seine einzigartige Geschichte nach

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

 

26. Jan. 2018, 8.15 - 9.15 Uhr, Marktplatz/Innenstadt u. St. Martini

„5 Minuten für 6 Millionen“

Alljährlich zum internationalen Holocaust-Gedenktag aus Anlass des Jahrestages der Befreiung von Auschwitz am 27.1.1945 gehen Schülerinnen und Schüler der IGS, der Schule am Schlosspark, des WBG und des RGS zu den „Stolpersteinen“ und den Orten jüdischen Lebens in der Stadt und erinnern an die deportierten und getöteten Menschen. Im Anschluss findet gegen 8.45 Uhr eine gemeinsame Gedenkveranstaltung in St. Martini statt.

Dazu sind auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen.

 

27. Jan. 2018, 19.00 Uhr, Alte Polizei

Konzert mit Stella`s Morgenstern aus Hamburg

Eine musikalisch abwechslungsreiche und emotional mitreißende Reise in den Kosmos jüdischer Musik, deren Leidenschaft, Witz und Tiefe auf den verschiedensten kulturellen, geografischen und sprachlichen Fundamenten gründet. Begleitet wird Stella Jürgensen auf ihrer Reise durch Zeit und Stil vom Multiinstrumentalisten Andreas Hecht, der offenbar mit allem vertraut ist, auf das jemals Saiten gespannt wurden. Mal witzig, mal bissig, mal verklärend, mal real. Doch immer menschlich und getragen von einem tiefen, aber niemals larmoyanten oder indoktrinierenden Glauben an jüdische Religion und Kultur.

In Kooperation mit der GEW Schaumburg

Eintritt: 10,-€ (Schüler ermäßigt 5,- €)

 

 

 

 

 

 

 

Rabbi Stadthagen und das Religionsgespräch von 1704 - ein Lehrsück über Toleranz in der frühen Aufklärung

1. September 2017 19 Uhr St. Martini Kirche

Die Erläuterung zum gesamten Projekt finden sie hier.     SN-Artikel zu Rabbi Stadthagen

 

 

 

 

 

 

 
 
 

 

 

 

 


 

 

 

 

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