Konzeption - Pädagogik

Konzeptionell steht im Mittelpunkt, dass die Rekonstruktion der Synagoge als Bürgerprojekt geplant ist, d. h. dass in die Arbeit möglichst viele Bürgerinnen und Bürger einbezogen werden sollen.

Übergabe der MenorahDie Synagoge soll offen und lebendig gestaltet werden. Sie soll ein Ort werden, zu dem man gerne hingeht. Das Erdgeschoss bietet sich als Raum für kleinere Veranstaltungen an, für Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Hier wird auch die Menorah, der siebenarmige jüdische Leuchter, ihren Platz haben, die am 9. November 2008 als Symbol für die Rückgabe der Bürgerrechte den jüdischen Gemeinden übergeben wurde.

Ein neu gestaltetes Obergeschoss wird als moderner Unterrichtsraum für Schulklassen aller Schulformen, aber auch für die außerschulische Jugendbildung eingerichtet. Auch damit wird deutlich, dass nicht nur die Vergangenheit, sondern vor allem die Zukunft – das sind die nächsten Generationen - im Fokus stehen wird.

Sie können das vorläufige Konzept durch Klicken auf den folgenden Link herunterladen:

Vorläufiges Konzept für die Nutzung der ehemaligen Synagoge Stadthagen

 


Die Gedenkstätte Auschwitz unterstützt das Konzept des Fördervereins.Die Gedenkstätte Auschwitz unterstützt das Konzept des Fördervereins.

Zum Lesen des Briefes der Gedenkstätte klicken Sie bitte auf das Bild, um es in einer vergrößerten Ansicht zu öffnen.

 

 

 

 

 

 

Auch die Stadt Stadthagen unterstützt den Förderverein. So hat sie die Petition des Vereins im Rahmen des Projektes "Der Schaumburger Friede" zum Anlass genommen, am 01.02.2011 in einem Brief gegenüber dem Förderverein zu erklären:

".... Der `Förderverein ehemalige Synagoge Stadthagen e.V.` setzt sich dafür ein, dass aus der ehemaligen Stadthäger Synagoge ein würdiger Lern- und Gedenkort entsteht. Hier sollen auch künftige Generationen Gelegenheit erhalten, sich mit diesem Teil unserer Geschichte aktiv auseinander zu setzen. Die Stadt Stadthagen unterstützt dieses Vorhaben aktiv. ..."